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Cobra the Animation − Time Drive Episode 1 J/f

2008, Guild Project, Regisseur: Kenichi Maejima, 30 min.

Cobra

Cobra, der Mann mit der Knollennase ist zurück. Das Idol der 80er-Jahre mit seiner Psychogun anstelle seines rechten Unterarmes, der die Gilde der Piraten bekämpft, wurde neu animiert und erstrahlt in frischem Look. Seine treue Gefährtin Lady steht ihm zur Seite, doch es scheint, als würde sich Lady langsam auflösen im Nichts.


Cobra vermutet die Ursache in der Vergangenheit zu finden und bittet Scherezade, ihm einem Blick in die Vergangenheit zu gestatten. Dort trifft er auf liängst vergessene Augenblicke und schmerzhafte Erinnerungen, wo seine Partnerin noch als menschliches Wesen Prinzessin Emeraldas existierte, bevor sie durch das Live Metal zur Lady, einem Armaroid, mutierte.

Ein guter Kontrast zu unserem heutigen Eingangsfilm ‚Tiger&Bunny’: Old-School trifft auf die Moderne. Die Ideen in den Geschichten von Cobra waren in den 80-er Jahren innovativ für dieses Genre und konnten eine ganze Generation von Fernsehzuschauern begeistern. Der ewig Zigarren rauchende Held, die schönen (meistens wenig bekleideten) Frauen und die rasante Action machten diese Figur zu einer Art James Bond des Science Fiction und verkörperten das Aufbegehren der Jugend gegen die Erwachsenwelt.




Redline Kinofilm J/e

2009, Studio Madhouse, Regisseur: Takeshi Koike, 101 min.>

Redline 1



Schon seit seiner Kindheit wollte "Sweet" JP ein Rennfahrer werden und jetzt hat er es geschafft. Doch er verdient sein Geld nicht, in dem er Rennen gewinnt, sondern diese spektakulär in einem Crash kurz vor dem Ziel verliert. Die Buchmacher lassen grüssen. Nach seinem letzten grossen Auftritt erhält er die Chance, am gefährlichsten Rennen aller Zeiten teilzunehmen: Redline. Es wird nur alle 5 Jahre durchgeführt und ist bekannt für seine tödlichen Ausfälle. Hier gelten keine Regeln und alles ist erlaubt. Und natürlich ist es streng verboten, eine Art Canonball Race durch die Galaxie. Der Austragungsort wird darum erst kurz vor dem Start bekannt gegeben. Roboworld heisst der diesjährige Austragungsort und das hiesige Militärregime hat bereits angekündigt, mit allen Mitteln gegen die Teilnehmer vorzugehen. Da kann man keine Rücksicht nehmen auf alte Freunde oder frühere Geliebte, das Ziel heisst gewinnen, und JP, mit seiner überdimensionierten Elvis-Schmalzlocke, wird alles daran setzen, dieses Ziel auch zu erreichen.



Der Kinofilm wurde zuerst in der Schweiz am Locarno Filmfestival aufgeführt und ging dann an verschiedene andere Filmfestivals in der Welt, bevor er in Japan in die Kinos kam. Die Bilderflut ist gewohnt aberwitzig und atemberaubend ganz im Stil eines Takeshi Koike. Dass die Filmgeschichte nicht mehr hergibt als The Fast and the Furious wird dann zur Nebensache, denn der Zuschauer muss sich zuerst von dem apokalyptischen Geschwindigkeitsrausch erholen.


 

Auch dieses Mal werden wir wieder unter den Mitgliedern eine Verlosung von kleinen Geschenken durchführen.

Protoculture Club c/o René Knobel, Delfterstrasse 29,
5004 Aarau

oder www.protoculture.ch

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