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Ride Back TV-Episode 1 J/e
2008,
Regisseur: Atsushi Takahasi,
Studio Madhouse, 25 min
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Die
Studentin Rin Ogata erbte das Talent ihrer Mutter und wird wie sie
bereits in jungen Jahren zu einer begnadeten Balletttänzerin. Drei
Jahre vor Beginn der aktuellen Ereignisse brach sie sich jedoch ihren
linken Fuß während einer Aufführung. Seitdem hörte
sie auf zu Tanzen und begann sich während ihres Studiums an der
Kunst- und Literaturhochschule für Schauspielerei zu
interessieren. Dabei stößt sie auf einen Club, dessen
Mechaniker und Fahrer mit den so genannten Ridebacks an Rennen
teilnehmen. Von Haruki Hishida zu einer Testfahrt überredet,
steigt sie auf den Fuego getauften Rideback auf und begeistert nach
einer außer Kontrolle geratenen Fahrt die Clubmitglieder mit
einem sensationellen Sprung. Von der Atmosphäre begeistert
fährt Rin immer öfters mit Fuego im Club. Währenddessen
machen immer wieder Gerüchte die Runde, dass Terroristen
bewaffnete Ridebacks nutzen würden, um Anschläge zu
verüben. Gleichzeitig soll aber auch die Polizei Japans auf eine
neue Generation von Ridebacks setzen, um den Terroristen nicht
unterlegen zu sein. Diese Einführung ist jedoch sehr umstritten.
Die Serie zeigt die Wandlung von der sportlich begabten Studentin zur
politischen Aktivistin. Rin Ogatas Welt ist bei weitem nicht so
friedlich, wie die weltbeherrschende GGGP vorgibt zu sein. Die
Animation ist auf überraschend hohem Niveau für eine
Fernsehserie und die Geschichte ist weit aus interessanter gestaltet
als man es von einer Mecha-Serie erhoffen konnte.
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Paprika J/d
2006,
Regisseur: Satoshi Kon,
Sony Pictures, Studio madhouse 90 min, Kinofilm
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In
einer nahen Zukunft hat der körperlich übergewichtige Tokita
Kosaku eine revolutionäre psychotherapeutische Behandlungsmethode
entwickelt. Diese trägt den Namen DC Mini und ist ein Gerät,
das es dem Therapeuten ermöglicht, die Träume des Patienten
als Film aufzuzeichnen und zu analysieren. Dem Behandelnden ist es
darüber hinaus möglich, mit den Träumen des Patienten zu
interagieren und diese in bestimmte Richtungen zu lenken. Die
Entwicklerin Chiba Atsuko hat eine starke Persönlichkeit und
obwohl der DC Mini noch nicht vollständig entwickelt ist, benutzt
Chiba das Gerät bereits illegal, um ihren Patienten zu helfen.
Dabei agiert sie unter dem Alter-Ego „Paprika“.
„Paprika“ ist lebhafter und spontaner als die seriös
und spröde wirkende Chiba.
Ein Prototyp des DC Mini wird gestohlen. Der unbekannte Dieb benutzt
ihn, um das Unterbewusstsein der Menschen, vor allem das
Entwickler-Team des DC Mini, zu verändern. Auch ihr Chef Shima
Torataro, der Leiter der DC Mini-Entwicklung, wird manipuliert.
„Paprika“ kann ihren Chef jedoch retten, woraufhin Inui
Seijiro, der Vorsitzende des Labors, in dem der DC Mini entwickelt
wurde, das Benutzen der DC Minis komplett verbietet. Als immer mehr
Menschen angegriffen werden, muss Chiba sich vermehrt auf
„Paprika“ verlassen, um die mysteriösen Vorfälle
klären zu können.
Gemeinsam mit dem Ermittler Konaka-wa Toshimi machen sich Chiba, Tokita
und Shima auf die Suche nach dem unbekannten Täter. Sie entdecken,
dass Tokitas Assistent und Freund Himuro ebenfalls ein Opfer des DC
Mini Diebs geworden ist. Tokita will Himuro alleine retten und wird
dabei selbst in der Traumwelt gefangen. Traum und Realität
beginnen sich zunehmend zu vermischen, als unsere Helden mit der
Suche fortfahren.
Die virtuose Verknüpfung von Traum und Realität ist scheinbar
das wiederkehrende Lieblingsthema des Regisseurs Satoshi Kon, das sich
auch durch seine vorangegangenen Filme wie Perfect Blue und Millenium
Actress hindurch zieht. Waren in den früheren Filmen die Grenzen
noch fliessend und schwer durchschaubar, so sind sie hier in Paprika
gut zu unterscheiden. Die Geschichte wird so zu einem Thriller mit
ausgeprägten Traumszenen verstrickt. Die Handlung basiert auf dem
gleichnamigen Roman von Yasutaka Tsutsui (Toki o Kakeru Shoujo), der
bereits auf Französisch erhältlich ist.
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