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Bokusatsu Tenshi Dokuro-chan OAV Episode 1 und 2

2005, Studio HAL Maker
Regisseur: Tsutomu Mizushima, 2x25 min

Sakura wäre ein glücklicher Schuljunge, gerade im Begriff sich zum ersten Mal zu verlieben, und bei ihm zuhause lebt sogar ein Engel. Wer würde da nicht gerne mit ihm den Platz tauschen, doch sein geliebter Engel hat so seine Eigenheiten. Dokuro-chan, so heisst das holde Wesen, besitzt eine grosse mit Stacheln bestückte Eisenkeule, mit der sie etwas zu leichtherzig auf Sakura einschlägt. Dabei stirbt unser Held regelmässig, wobei sich wahre Blutwogen à la The Shining durch den Bildschirm bewegen. Zum Glück ist Dokuro-chan ein Engel und kann Sakura nach einem solchen Exzess gleich wieder zum Leben erwecken. Was eigentlich in den ersten 5 Minuten wie eine normale Fernsehserie à la Sentimental Graffiti beginnt (Junge liebt Mädchen, Mädchen liebt Junge, beide aber zu scheu, sich die Liebe einzugestehen) wechselt schlagartig zu einer Horror-Komödie in rasanten Tempo. Regisseur Tsutomu Mizushima, bekannt aus Harenochi Guu und Crayon Shin-chan, führt den Zuschauer zuerst absichtlich in die Irre, um mit einem Paukenschlag des Grauens den Zuschauer wieder auf seine Bahn zu bringen, ohne den Humor aber zu vernachlässigen.

Kumo no Mukou, Yakusoku no Basho Kinofilm
(The place promised in our early days)

2004, Studio CoMix Wave,
Regisseur: Makoto Shinkai, 91 min

In einer fiktiven Vergangenheit wurde Japan im zweiten Weltkrieg geteilt. In Hokkaido regiert die Union und der Süden wird von den Amerikanern besetzt. Zwischen den Fronten ist ein Aufrüstungswettkampf entstanden, bei dem die Union einen mysteriösen gigantischen Turm errichtet hat. Dieser Turm wird zur Projektionsfläche dreier Schüler (Hiroki, Sayuri und Takuya) aus dem Süden, die sich versprechen, eines Tages mit einem selbst gebauten Flugzeug zum Turm zu fliegen. Sayuri, das Mädchen der dreien, beginnt aber immer länger zu schlafen, bis sie nicht mehr aufwacht und ins Koma fällt. Ihre Krankheit ist aber für die Wissenschaftler von Bedeutung: In Halluzinationen und Träumen sieht sie eine einsame Welt und den mysteriösen Turm. Und alle drei werden in den Wettkampf der beiden Fronten verwickelt. Makoto Shinkai benützt wie bei seinem letzten Werk ‚Voices of a distant Star’ gezielt die Macht der Sprache und lässt sie mit seinen traumhaften Hintergünden zu einer melancholischen Stimmung verschmelzen.
Siehe auch http://www.kumonomukou.com/

 

 
   
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