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Wie es sich für eine Komödie gehört, überleben alle mehr oder weniger dieses Unternehmen. Nur der Häuserblock macht einen sehr kaputten Eindruck. Miami Guns ist eine durchgeknallte Komödie, die ihren Humor teilweise aus Wortspielen, aber hauptsächlich aus der Slapstick der überdreht agierenden Darsteller zieht. Sie kombiniert das typisch weibliche Polizei-Duo Konzept bekannt aus anderen Serien wie You are under Arrest mit den bizarren überaktiven Charakteren aus Serien wie Excel Saga.

 

Ariel – The Beginning - OAV

1990, Studio Sunrise + Movic,
Regie: Junichi Watanabe, 35 min
Musik: Kohei Tanaka


Serien wie Irresponsible Captain Taylor oder Mobile Police Patlabor haben gezeigt, dass gute SF-Geschichten zwar grosse Roboter als Aufhänger benutzen, aber die eigentlichen Stars sind die Menschen, die mit diesen Maschinen tagtäglich umgehen und deren Probleme bewältigen müssen. Der Mangazeichner Masahisa Suzuki hat mit Ariel einen Klassiker in Japan geschaffen, der es mit oben genannten Serien in jeder Hinsicht aufnehmen kann.

Der intergalaktische Rat hat die Erde zur Ausbeutung freigegeben und das Raumschiff unter der Führung von Kapitän Houser hat den Zuschlag für diese Arbeit erhalten. Doch leider bieten die Menschen den Angriffen aus dem All erheblichen Widerstandwas zu grossen Verlusten (auch finanziell) unter den Alienmonstern führt. Die Moral sinkt bei den Ausserirdischen, haben sie doch die gleichen Bedürfnisse wie wir Menschen: ein geregeltes Einkommen, ein bisschen Vergnügen am Abend und eine angenehme Unterkunft. In Japan hat der geniale Wissenschaftler Dr. Kishida eine Superwaffe entworfen für das private Unternehmen SCEBAI: ARIEL (All Round Intercept&Escort Lady; was auch immer die Übersetzung heissen mag). Eine etwa 40 m grosse, 600 t schwere Roboterfrau in einem roten, sexy Trikotanzug, die von seinen Enkelkindern gesteuert wird: Aya, Mia und Kazumi. Die drei sind gar erfreut über diese Ehre und müssen immer wieder mit Tricks dazu überredet werden. Ariel - The Beginning erzählt die Geschichte von Kazumi's erstem Date oder was daraus hätte werden sollen. Denn genau in diesem Augenblick trifft ein Alienmonster in Tokio ein und Dr. Kishida beginnt seine Pilotinnen einzusammeln bzw. zu kidnappen.
Ariel wurde zwar zu Beginn der neunziger Jahre animiert, kopiert aber die alten Elemente von Sentai-Serien der 70er Jahre, was vor allem auch dem OP- und ED-Theme anzumerken ist. Daraus entstanden ist eine vergnügliche Komödie, die vor allem den Humor aus den Gemütsbewegungen der jeweiligen Personen nimmt.

 

Ocean Waves (Umi ga kikoeru) – Kinofilm

1993, Studio Ghibli,
Regie: Tonomi Mochizuki, 72 min
Musik: Shigeru Nagata


Auch wenn diesmal nicht der Meister Hayao Miyazaki persönlich Regie geführt hat sondern Jungtalent Tomomi Mochizuki, und die Musik nicht von Joe Hisaishi sondern von Shigeru Nagata stammt, so haben wir es hier mit einem weiteren Meisterwerk des Studio Ghiblis zu tun. Morisato Taku und Yutaka Matsuno sind seit ihrer Kindheit Freunde, auch wenn sie nie zusammen in der gleichen Klasse waren. Besonders stark wird ihre Freundschaft, als sich die beiden zusammen tun, um gegen die Streichung des jährlichen Schulausfluges nach Kyoto zu protestieren. Mitten im Schuljahr kommt Rikako Muto als neue Schülerin in die Klasse von Matsuno. Sie ist mit ihrer Mutter von Tokio hierher nach Kochi gezogen, was eine starke kulturelle Umstellung bedeutet (Tokio-Dialekt/Kochi-Dialekt; Tokio ist eine Weltstadt, Kochi höchstens eine mittelgrosse Provinzstadt). Muto ist sehr hübsch und begabt in der Schule, dies macht sie bei den Jungen sehr beliebt, isoliert sie aber bei ihren

   
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